„In Reaktion auf den PIP-Skandal berät die Europäische Union bereits seit 2012 über eine Novellierung der Europäischen Medizinproduktevorschriften“, berichtet Prof. Dr. Lukas Prantl, Sekretär der DGPRÄC. Eine Einigung sei nun absehbar, die Zustimmung von Europäischen Rat und Parlament lediglich Formsache, führt Prantl aus und bedauert, dass sich einige gute Vorschläge in den Verhandlungen nicht durchsetzen konnten. „Dabei finde ich es besonders  bedenklich, dass sich die Einführung eines einheitlichen europäischen Registers für Hochrisikomedizinprodukte der Klasse III, zu denen auch Brustimplantate gehören, nicht durchsetzen konnten“, stellt der Plastische und Ästhetische Chirurg dar.

„Das durchaus provokative Tagungsmotto verdeutlicht das Spannungsfeld, in dem sich unser vielseitiges Fachgebiet behaupten muss“, leitet Prof. Dr. Ernst Magnus Noah ein. Dies gelte für das gesamte Fachgebiet, werde aber verstärkt in der ästhetisch-plastischen Chirurgie wirksam und auch von der Öffentlichkeit adressiert. „Dieser Kongress soll neben der fachlichen Weiterbildung einen Diskussionsraum schaffen und so nicht zuletzt bei jungen Fachärzten sowie Ärzten in der Weiterbildung das Bewusstsein dafür schärfen, dass Plastische und Ästhetische Chirurgen, unabhängig von wirtschaftlichen Anforderungen, vor allem Ärzte sind, bei denen die Sorge und Fürsorge für ihre Patienten oberste Priorität hat“, stellt Prof. Noah klar.

16. Dezember 2016 - 16. Dezember 2016
Berlin
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Garmisch-Partenkirchen
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09. Dezember 2016 - 09. Dezember 2016
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